Zuckerküssle von Judith

K(l)eine Sünden


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Pariser Stangen

Heute backe ich auch ein Rezept aus dem Backbuch meiner Mama. Pariser Stangen, lecker fruchtig mit etwas Schokolade. Was will man mehr?

Add text(1)hier die pdf zum Ausdrucken

Pariser Stangenca. 35 Stück

125 g Marzipanrohmasse

50 g Zucker

Saft und Schale einer Zitrone

1 Ei

100 g weiche Butter

100 g Mehl

75 g Speisestärke

1 TL Backpulver

1/2 Glas Johannisbeerkonfitüre

Schokokuvertüre, zartbitter

Marzipan, Zucker, Ei, Butter und der Zitronenschale und dem Saft cremig rühren. Stärke, Mehl und Backpulver mischen und Esslöffelweise dazugeben.

Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und 5 cm lange Streifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.

Bei 180° C im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

auskühlen lassen.

Konfitüre etwas erhitzen (nicht kochen), auf einen Streifen pinseln und mit der anderen Hälfte zusammen kleben.

Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Nun immer die Enden der Stangen eintunken. Trocknen lassen und das wars 🙂


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Marillenringe

Der Weihnachtbackmarathon läuft, bei mir zumindest. Kurz und knapp, heute hab ich Marillenringe für euch. Ein Rezpt aus Mamas alten Backzeitschriften

Marillen

 

Zutaten:

ca. 50 Stück

400 g Mehl

120 g Zucker

Abrieb einer Zitrone

1 Pck. Vanillezucker

1 Eigelb

2 cl Rum oder Aroma

250 g weiche Butter

2 Eßl Puderzucker

250 g Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)

Aus Mehl, Zucker, Abrieb, Vanillezucker, Eigelb, Butter und Rum einen Teig kneten. In Folie wickeln und eine gute Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 180°C vorheizen

Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca 3 mm dünn ausrollen. Runde Plätzchen und Ringe in gleicher Größe ausstechen.

 Ca. 10-15 Minuten backen.

auf einem Gitter abkühlen lassen

Ringe mit Puderzucker besieben.

Marmelade bei mittlerer Hitze glatt rühren. Die runden Plätzchen damit bestreichen und den Ring drauf drücken. Mit etwas Marmelade auffüllen. Die Plätzchen gut trocknen lassen bevor ihr sie verpackt.

Jetzt liegt es nur noch an euch ob sie bis Weihnachten überleben. An der Haltbarkeit liegt es nicht, sollten sie nicht…. 🙂

 


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Möhren Kokos Kuchen (im Glas)

Kuchen im Glas sind einfach super. Super für zu Hause wenn mich mal wieder der Kuchenhunger packt, unerwartet Besuch vor der Tür steht oder einfach nett zu verschenken. Man kann sie in allen Variationen machen. Wie lange sie jedoch wirklich haltbar sind habe ich noch nicht getestet. Ich hab gelesen, dass normale Rührkuchen ohne Früchte mehrere Monate haltbar sind, Kuchen mit Früchten jedoch weniger. Wie gesagt, Erfahrung hab ich damit nicht, denn solange haben es die Kuchen bei mir nicht geschafft….

Hier nun Möhren Kokos Kuchen im Glas

MöhrenKokos

 

Für 4 Portionen (Weck Gläser 440 ml)

2-3 große Möhren

50 g Walnüsse

175 g brauner Zucker

2 Eier (L)

150 ml Sonnenblumenöl

30 g Kokosraspel

30 g gemahlene Haselnüsse

1/2 TL gemahlener Zimt

1 Prise Musaktnuss

1 Prise feines Meersalz

200 Mehl + etwas mehr zum bemehlen der Gläser

1 TL Backpulver

1TL Natron

Die Gläser mit Butter einpinseln und mit Mehl oder Kokosraspeln ausstreuen

Ofen auf 180 ° C vorheizen

Möhren fein raspeln (sollten 200 g Raspel ergeben)

Walnüsse grob hacken

Zucker und Eier einige Minuten aufschlagen

Öl zugeben und unterrühren

Möhren, Kokosraspel, Haselnüsse und gehackte Nüsse sowie Zimt, Muskat und Salz untermengen

Mehl, Backpulver und Natron darübergeben und nur so langer unter die Masse Menge heben, bis alle verbunden ist

Teig in die Gläser füllen, so dass die Gläser zu etwa zwei Dritteln gefüllt sind

Den Kuchen 30-40 Minuten backen.

Gläser aus dem Ofen holen und sofort verschließen

ACHTUNG! Extrem heiß! (Ich hab nämlich mal voll drangefasst, da der Decker ja kalt ist und mein Hirn nicht so schnell schalten wollte)

MöhrenKokos1


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Spekulatius Macarons

Viele haben schiss vor diesen kleinen Diven. Verständlich! Der erste Versuch war ein voller Erfolg, und ich hab mir gedacht „ts, was haben die denn alle? Sind doch gar nicht so schwer wie alle hier rumjammern“ oooooooooooh, da hab ich mich gewaltig zu weit aus dem Fenster gelehnt. Denn Versuch Nummer 2,3, 4 und 5 gingen mächtig in die Hose bzw Tonne. Die Schalen haben zwar geschmeckt, waren aber entweder nicht komplett gar, oder sind nicht aufgegangen oder sahen echt hubbelig aus. Und ich persönlich lege dann doch Wert darauf, dass diese zarten Stückchen doch auch schön anzusehen sind. Also Hubbel mag ich schon mal nicht!

Macarons sind eben mal nicht schnell zusammen gemixt. Zeit ist bei ihnen ganz ausschlaggebend und genaues Arbeiten. Und daher geb ich mir jetzt immer besonders große Mühe wenn ich mal wieder Lust auf Macarons habe. Meine Lieblinge bisher möchte ich euch heute zeigen.

Passend auch für die kommende Weihnachtszeit.

Spekulatius Macarons

Spekulatius Macarons Mit einem klick aufs Vorschaubild kommt ihr zur pdf Datei zum ausdrucken

Spekulatius Macaronsfür ca. 13 Stück

45 g  gemahlene Mandeln ohne Schale

75 g Puderzucker

1 Eiweiß ( 36 g/ Größe M)

10 g  Zucker
1 TL Spekulatiusgewürz

Lebensmittelpastenfarbe in Braun

Zubereitung:

Gemahlene Mandeln und Puderzucker zusammen mischen und durch ein Mehlsieb sieben. Und das ist ganz wichtig. Ich siebe die Masse bestimmt drei-viermal durch. Es muss wirklich so richtig fein sein.

Eiweiß schlagen und wenn es schaumig wird, 10 gr Zucker dazugeben und weiter schlagen. Wenn die Masse schön weiß ist, die Lebensmittelfarbe und das Spekulatiusgewürz mit unterrühren .

Nun hebt ihr unter diese Masse, in kleinen Teilen, die Mandel-Puderzuckermischung.

Am Anfang denkt man, da stimmt doch jetzt was nicht. Aber Ruhe bewahren, es wird!

Der Macarons-Teig, der dann entsteht, muss  “wie ein Band fließen”. ( der Teig soll nicht zu flüssig und auch nicht zu fest sein.)

Den Macarons-Teig mit einem Spritzbeutel auf ein Backblech mit Backpapier in kleine, gleichäßige Kreise aufspritzen und das Ganze für 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. (Mittlerweile benutze ich auch eine Backmatte für Macarons, so hat man immer gleichgroße Schalen) Die Backzeit ist dann jedoch etwas länger

Nach der Ruhezeit die Macarons für 12-14 Minuten bei  140°C Umluft backen. (Mein Ofen und Umluft, funktioniert irgendwie nicht. Daher backe ich die Dinger grundsätzlich bei Ober-/Unterhitze. Ich kann sie beim Backen auch nicht aus den Augen lassen. Sitze dann mit dem Kinderstuhl meines Sohnes vor dem Ofen und beobachte sie)

Die fertigen Macarons zum Abkühlen auf die Arbeitsfläche legen, und komplett auskühlen lassen. Erst dann vom Backpapier oder der Backmatte lösen

 

Zutaten Ganache : 

2 Spekulatius Kekse

100 g Zartbitterschokolade

100 g Sahne

Zubereitung: 

Die Spekulatiuskekse zerbröseln.

Schokolade grob hacken.

Die Sahne erhitzen und über die zerkleinerte Schokolade gießen.

Die Kekskrümel dazugeben und alles gut verühren bis eine schöne Ganache ensteht.

Die Ganache ca. 30-45 Min im Kühlschrank fest werden lassen.

Raus aus dem Kühlschrank und kurz mit dem Schneebesen cremig aufschlagen.

Die Ganache in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle geben und die Macarons damit „füllen“


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Brownies (vegan)

Es geht auch ohne Muuuuuh und Booooog booooog booooooog (soll der Laut eines Huhnes darstellen, besser gings nicht).

Neulich hatte ich Geburtstag, dazu wurde Freunde eingeladen. Und da nicht jeder alles isst, einer überhaupt keine tiereischen Produkte, musste eine Alternative her. Tadaaaaa, Judith hat gegoogelt und ist bei Cakeinvasion.de auf die mega leckeren veganen Brownies gestoßen. Beim Lesen des Rezepts hat sich mein Mund schon mit Wasser gefüllt. Also ab in die Küche, und Schneebesen schwingen.

Es gibt einige vegane Rezepte, da ist die Zutatenliste schon eine kleine Herausforderung. Da heißt es, von einem Laden in den nächsten rennen um alles zusammen zu bekommen. Das kann ich ja gar nicht ab. So aber nicht bei diesem. Und glücklicherweise hat der Einzelhandel es nun auch langsam geschnallt und nimmt immer mehr vegane Produkte ins Sortiment mit auf. Juppi!

Den Geschmackstest haben sie bestanden. Schön knatschig, wie ein Brownie eben sein soll. Die Erdnusscreme darf natürlich auch weggelassen werden. Aber für Erdnussfans ein MUSS

Also Augen auf, Mund zu, hier kommen sie

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Brownie-Teig:
375 g Mehl
100 g Kakao
¼ TL Natron
125 g Zucker
125 g brauner Zucker
200 ml Kaffee
280 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja, Reis, Mandel, Hafer)
350 ml geschmacksneutrales Öl
Erdnussbutter-Creme:
30 g weiche Pflanzenmargarine
120 g Erdnussbutter (crunchy)
150 g Puderzucker
½ TL Vanilleextrak
t3 ½ EL Pflanzenmilch
Zur Deko
Ca. 35 g Zartbitter-Schokolade
Ofen auf 175ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.

Mehl, Kakaopulver und Natron in eine Rührschüssel sieben.

Zucker und braunen Zucker dazugeben und vermengen.

Kaffee, Pflanzenmilch und Öl dazu geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis sich die Zutaten verbunden haben.

Den flüssigen Teig auf das vorbereitete Backblech gießen und verstreichen.

Im Ofen auf mittlerer Schiene nun ca. 18 bis 20 Minuten backen.

Auskühlen lassen

Erdnussbutter-Creme:

Margarine und Erdnussbutter in eine Rührschüssel geben und den Puderzucker rein sieben.

Verrührt die Zutaten und gebt das Vanilleextrakt und die Pflanzenmilch dazu

Sollte sich die Creme nicht leicht verstreichen lassen, gebt noch etwas Milch dazu.

Nun die Creme auf die Brownies verstreichen.

Schoko-Deko:

Schokolade schmelzen und mit einem Löffel über die Brownies kleine Schlieren ziehen


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Baumkuchen Petit Fours

Letztes Jahr das erste Mal ausprobiert und definitiv dieses Jahr auch wieder auf meiner Plätzchenbackliste. Sie halten sich gut, sind total niedlich, lecker und es ist Baumkuchen. Und ich steh total auf Baumkuchen. Ich dachte immer, dass sei höchst kompliziert, isses aber gar nicht. Aber lest selbst und lasst euch nicht abschrecken. Die investierte Zeit lohnt sich!

 

Baumkuchen Petit Fours

 

Zutaten für etwa 50 Stück

250 g weiche Butter + etwas mehr für die Form

250 g Zucker

5 Eier

1 Vanilleschote

2 EL Rum

Salz

1 Msp. Muskat

200 g Mehl

50 g Stärke

75 g Schlagsahne

ca 500 g Zartbitterschokolade

Dekostreusel oder Blattgold

Eine quadratische Springform (24×24) (natürlich könnt ihr auch eine runde Form nehmen) fetten.

Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ihr könnt das ganze auch mit der Grillfunktion machen, hab ich aber nicht, darum erklär ich es mit Ober-/Unterhitze

250 g Butter und Zucker ein paar Minuten cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mark der Vanilleschote, Rum oder Arrak, Salz, Muskat unterrühren. Mehl und Stärke mischen und abwechselnd mit der Sahne kurz unterrühren.

Ach ja, ich hab den Boden der Form mit Backpapier ausgelegt und dann nur die Ränder gefettet. Könnt aber auch nur die Springform fetten.

Nun 3-4 EL des Teigs in der Form glatt streichen und auf der mittleren Schiene ca 1-4 Minuten hellbraun backen.

Nun wieder 3-4 EL auf den gebackenen Teig geben und glatt streichen.

Diesmal hab ich die Springform ein Einschubfach höher in den Ofen gestellt und zwei Backbleche unter den Rost (so bekommt der unterste Boden nicht soviel Unterhitze ab und verbrennt euch auch nicht. Solltet ihr die Unterhitze bei eurem Ofen ausstellen können tut das ab dem zweiten Boden und so könnt ihr die Form auch lassen wo sie war. Wieder backen bis der Boden hellbraun ist.

So fahrt ihr nun fort bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

Aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Springformrand entfernen und mit einem scharfen Messer in Quadrate schneiden. Ich habe es mit einem mittelgroßen, runden Keksausstecher gemacht. Hat super geklappt.

Schokolade schmelzen, Gebäck aufspießen oder mit einer Pralinengabel komplett in die Schokolade tauchen, kurz abtropfen lassen und fest werden lassen. Ach, natürlich dürft ihr sie nach Belieben dekorieren 🙂

 


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Plätzchen ohne Namen oder auch Bettina Plätzchen gut

Jedes Jahr macht meine Mama diese Plätzchen, und ich versuche sie ihr immer ganz umständlich zu beschreiben. Denn, dass Problem ist, irgendwie haben sie keinen Namen. Und in dem Rezeptbüchlein meiner Mama steht als Überschrift „Bettina Plätzchen gut“. Bettina ist die Schwester meiner Mama, also meine Tante, und von ihr hat sie das. Und so nenne ich sie jetzt immer, wenn ich wissen will ob sie die auch wieder macht. Jetzt kann ich das ja auch alleine. Ich möchte euch diese kleinen, saftigen, zuckersüßen Teilchen nicht vorenthalten. Tadaaaaaaa hier sind sie nun und das Rezept von

Bettina Plätzchen gut

plätzechen ohne NamenUnd hier auf dem Vorschubild die pdf Datei zum ausdrucken

Bettina Plätzchen gut von Zuckerküsslefür den Knetteig:

5 Eigelb

60 g Zucker

100 g Margarine

250 g Mehl

Aus allen Zutaten einen Teig herstellen und in Folie gewickelt eine gute halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen

Währenddessen könnt ihr die Füllung machen oder einfach während der Knetteig backt.

1 Glas Himbeermarmelade

Füllung:

180 g Zucker

120 g gemahlene Mandeln

30 g geschmolzene Butter

60 g Mehl

1 EL Milch

5 Eiweiß

Eiweiße zu Schnee schlagen. Zucker, Mandeln, Butter, Mehl und Milch verrühren und dann den Eischnee unterheben.

Ofen auf 150°C vorheizen

Knetteig auf einem gefetteten (oder Backpapier ausgelegten Blech) ausrollen. Es muss nicht perfekt sein, die Ränder werden abgeschnitten später und könnt ihr alle einfach so mampfen.

Den Teig nun ca 10 Minuten vorbacken

Ofen auf 200°C stellen

Himbeermarmelade kurz erhitzen. Nun die Marmelade auf den vorgebackenen Teig streichen. Jetzt den Teig für die Füllung vorsichtig draufstreichen. Nun ca 15 Minuten fertig backen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Glasur machen. Dazu 230 g Puderzucker und ein paar Esslöffel zitronensaft cremig rühren. Ich weiß nicht mehr wieviel Zitronensaft es war, ich hab im dem Löffel gerührt und immer etwas dazu gegeben, bis das ganze schön geschmeidig war.

Die Glasur auf den heißen fertiggebackenen Teig streichen.

Nun könnt ihr halbmonde ausstechen, das ist aber ne rießen Sauerrei. Ich schneide mit einem Messer einfach Rauten vor. Und wenn das ganze abgekühlt ist zieh ich alles noch mal mit einem Messer nach. Ich mach das deshalb immer schon wenn er noch heiß ist, weil später sonst alles am Messer klebt und es nicht mehr schön aussieht

Macht es euch schön, eure Judith