Zuckerküssle von Judith

K(l)eine Sünden

feuchter Schokokuchen mit Tonkabohne

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Ich mag es nicht, ständig nur 0815 Biskuitboden für meine Torten zu verwenden. Gerne probiere ich neue Rezepte aus, die auch vielleicht gar nicht für eine Torte gedacht sind. Aber warum nicht einen Rührkuchen, Gugelhupf in einer normalen Springform backen? Genau, darauf hab ich auch keine Antwort. Okay, viele Rührkuchenrezepte sind dann vielleicht doch recht trocken und eignen sich so gar nicht zum Schneiden, krümeln genauso rum wie Biskuit. Aber dieser Kuchen hier nicht.

Sowohl als einfacher Gugelhupf mit etwas Puderzucker, als auch für Torten zum Schneiden, ist der Schokokuchen richtig super. Feucht, locker, und ideal zum Schneiden ist er, finde ich, einen Tag nach dem Backen. Da krümelt kaum etwas.

Viele Rezepte, wie auch dieses probiere ich von dieser Seite aus http://tortentante.blogspot.de/. Bisher war ich stets begeistert. Super Anleitungen für alle möglichen Bereiche zum Thema Backen, tolle Rezepte und eine sympathische Frau stehen hinter dieser Seite. Diese Seite gehört definitiv zu meinen Favoriten. Am Anfang meiner kleinen „Backkarriere“ war ich ständig auf ihrem Blog. Hab mir immer und immer wieder alles durchgelesen. Und ist doch was schief gelaufen, hab ich einfach noch mal nach gelesen und weiter ausprobiert.

Aber nun ein Foto von dem Schokokuchen, den ich für meine letzte Hochzeitstorte benutzt habe. Ich konnte ihn super zweimal durchschneiden, hatte somit drei Böden. Ich glaube dreimal durchschneiden hätte auch geklappt. Habe die Böden dann mit Schokopuddingcreme zusammengestezt und mit Ganache eingestrichen.

tonkabohne

Feuchter Schokoladenkuchen mit Tonkabohne

250 g Butter
200 g Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre
2 TL Instant-Espresso
1/2 Tonkabohne (gerieben) oder einfach 1 Pck. Vanillezucker
300 g brauner Zucker
150 ml Wasser
250 g Mehl
50 g Kakao
1 Pck.  Weinstein-Backpulver

100 g Quark
5 Eier (M)

Den Backofen auf 160° O-/U-Hitze vorheizen und eine Backform (Guglhupf oder 24er Springform) fetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
Die Kuvertüre in Stücke brechen und mit der Butter, dem Espresso, Tonkabohne oder Vanillezucker, dem braunen Zucker und dem Wasser, in einem Topf erwärmen, bis alles geschmolzen ist. Die Masse braucht nicht zu Kochen. Diese Mischung lasst ihr nun abkühlen, bis sie sich nicht mehr heiß anfühlt.
Mehl mit Kakao und Backpulver mischen, dann die lauwarme Schokoladenmasse dazugeben und mit einem Rührgerät schnell verrühren. Anschließend den Quark und nacheinander die Eier unterarbeiten – nicht zu lange rühren!
Den Teig in die Backform füllen und ungefähr 60-70 min. backen.
Bei der Backzeit kommt es drauf an, ob ihr einen Guglhupf backt oder einen runden Kuchen.
Beobachtet gegen Ende der Backzeit euren Kuchen und macht unbedingt die Stäbchenprobe. Sollte er innen noch nicht gar sein, lege ich immer etwas Backpapier auf den Kuchen und lasse ihn weiter backen.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben. Oder eben komplett auskühlen lassen und am nächsten Tag für eure Torte zurecht schneiden.
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